Vollständiges Inhaltsverzeichnis:

Erscheinungsformen der deutschen Literatur

Literatursprache:

  • ermöglicht überregionale Kommunikation im gesamten Sprachraum
  • am höchsten entwickelte Form unserer Sprache
  • wird gesprochen und geschrieben

Umgangssprache:

  • entspricht nicht immer den Literatursprachlichen Normen
  • zum spontanen mündlichen Gedankenaustausch

Mundart/Dialekt:

  • regional gebundene Sprachform
  • enthält Wörter, Wortformen und Ausdrücke, die nur in bestimmten Gebieten üblich sind und stark von den Normen der Literatursprache abweichen
Dialekt Literatursprache
Kopp Kopf
daitsch deutsch
kloi klein
Männeken Männchen
Baimli Bäumchen
Win Wein
Handdaschen Handtaschen

Krimimagazin

1.Was wird in einer Kriminalgeschichte erzählt?

  • erzählen die Geschichte eines Verbrechens oder Verbrechers
  • Lösung wird in der Regel von einem Detektiv durchgeführt

2.Woraus haben sich Kriminalgeschichten entwickelt?

  • aus den alten Ritter-, Schauer-, Gauner- und Räubergeschichten

3.Nenne je zwei Autoren und Figuren aus der Kriminalliteratur?

  • Ian Fleming "James Bond"
  • George Simenon "Kommisar Maigret"

4.Worin besteht der Reiz dieser Literatur?

  • George Simenon "Kommisar Maigret"
  • Lösung eines Krimis wird bis zum Schluss herausgezögert

Bänkelsang

  • Jahrmarktgesang von fahrenden Leuten
  • Der Bänkelsänger stand meist auf einer Bank und zeigte auf Bildtafeln die mit dem Liedtext inhaltlich zusammengehörten
  • Moritat:
    • bedeutet Mordtat
    • Inhalt des Bänkelsangs
    Themen der Bänkelsänger:
    • Verbrechen
    • Unglücksfälle
    • Hinrichtungen
    • Naturkatastrophen
    • Liebestragödien
  • Der Bänkelsang hatte 3 Aufgaben:
    • Information
    • Unterhaltung
    • Belehrung

Schaurige Mordtat des Schusters aus Freuenbrietzen

Die Magd hat es satt,
das sie keine Arbeit hat.
Ein Wirt stellte sie ein,
nun ist sie froh bei der Arbeit zu sein.
Ein Schuster kam in die Stadt, um zu Speisen.
Die Magd, die gab ihm Geld denn er hatte keins.
Sie zog sich Stiefel an um im Keller Wein zu holen.
Der Schuster trank sehr viel Wein, nun hatte die Magd keinen mehr
und ging zum Wirt daheim.
Sie wollte beim Wirt neuen Wein stehlen, aber wurde vom Wirt persönlich erwischt.
Die Magd wurde gefeuert.
Auf dem Weg nach Hause begegnete sie dem Schuster,
sie heulte nur rum , dass sie gefeuert wurde.
Dem Schuster ging das auf die Nerven und schnitt ihr die Kehle auf.
Nun lag sie da in ihrem Blute gebadet und daneben stand er der Vollbringer der Untat.
Doch er wurde erwischt von der Polizei, über ihn verhängt das Todesurteil.
Nun baumelt er am Galgen, das hat er nun davon,
der lange Arm des Gesetzes ergriff ihn schneller als er dachte.

H.Pentecost - "Im Hafen gibt es keine Zeugen"

Verbrechen:

  • geplanter Mord auf einen Polizisten
  • terrorisierung der Hafenarbeiter (Mord, Raub, Körperverletzung)

Situation:

  • der Mörder will die Polizei täuschen
  • Polizei fällt jedoch nicht darauf rein
  • Polizist lockt Verbrecher in den Hafen
  • Verbrecher will Polizist töten
  • doch Hafenarbeiter halfen dem Polizisten
  • Verbrecher wird verhaftet

Personen:

  • Polizist: Garry Bayne
  • Gangster: Chavez
  • Hafenarbeiter, Polizei

Wer anderen eine Grube gräbt...

Verbrechen:

Mord an einem Ehemann

Situation:

Bruder verfolgt Ehefrau, weil er überzeugt ist, dass sie Mörderin ist

Personen:

  • toter Ehemann Peter
  • Witwe Ulla
  • Bruder Harald
  • Polizei

Da sah er sie. Die Waffe. Ulla holte die Waffe aus ihrem Tuch und zielte auf Harald. Er sagte: "Wenn du mich jetzt erschießt, bringt es dir gar nichts, weil ich nämlich Verstärkung angefordert habe, der Park wird jeden Moment von Polizisten eingekreist sein." Ulla sah sehr überrascht aus und schoss Harald ins Bein. "Ihr werdet mich nie kriegen!", schrie sie ihm zurück. Doch als sie sich wieder umdrehte stand ein großer Mann vor ihr. Er nahm ihr die Waffe weg, legte ihr Handschellen an und las ihr ihre Rechte vor. Ulla bekam lebenslänglich wegen Mord und Körperverletzung.


Soll ich ihnen helfen alles aufzuheben?" fragte Klaus. Doch Lorna lehnte ab. Klaus war ein Immobilienmakler. Er versuchte gerade ein lehrstehendes Haus zu vermieten. Das Haus hatte einem reichen Mann gehört, seinem Vater. Doch eines Tages verschwand er auf mysteriöse Weise. Mann fand nur noch sein Testament, in dem stand, dass Klaus sein Vermögen erbte. Klaus zeigte Lorna das Haus. Ihr gefiel es sehr und sie kaufte es. Eine Woche später als Lorna sich mit ihrem Mann schon eingelebt hatte, passierte etwas Merkwürdiges. Ihr Mann bohrte ein Loch in eine Wand, weil er ein Bild aufhängen wollte und er merkte, dass hinter der Wand ein Hohlraum ist. er riss die Wand ab und da sah er einen großen Müllsack mit irgendetwas drin. Es war eine Leiche, die zerstückelt im Müllsack lag. Klaus war schon längst im Ausland, irgendwo in Asien. Lorna rief die Polizei. Sie stellte fest das es Klaus Vater war. Die Polizei gab eine Großfahndung raus. Eie Woche später wurde Klaus an der Grenze zu Norwegen gefasst, doch er zog eine Shot Gun und erschoss sieben Polizisten und danach sich selbst. Danach fand man raus dass er drei Morde begangen hatte. Eine gerechte Strafe für einen Mörder.

Regeln für das Schreiben von Kriminalgeschichten:

  • ein Verbrechen muß passieren
  • mit Verzögerungen, Vorausdeutungen arbeiten
  • eine Person klärt das Verbrechen auf
  • Täter, Tathergang muß beschrieben werden
  • Wortwahl, die Spannung erzeugt
  • Täter muß durch logische Schlußfolgerungen ermittelt werden
  • Täter muß eine Person sein
  • keine langen beschriebenen Passagen
  • auf die Erzählform achten
Anfang:

Thorsten war ein 18-jähriger Junge der Abends um 12.00 Uhr von einer Disko hach Hause ging. Doch als er an dem Ende einer Brücke ankam, traf ihn etwas Hartes am Kopf. Thorsten sackte langsam zu Boden und blieb dort bewusstlos liegen.

Schluss:

Als er zu Hause ankam suchte er sein Portmonait, doch er fand es nicht. Im Portmonait waren 2000 Mark. Das muss etwas mit dem Überfall zu tun haben, dachte er auf dem Weg zum Polizeipräsidium. Als er dort ankam, erzählte er alles. Der Polizeiinspektor stellte ihm viele Fragen und sagte: "Das gleiche ist schon 5 mal in dieser Woche passiert, es muss sich um einen Serientäter handeln." Sie gingen zum Tatort zurück und unter der Brücke lag sie, die Tatwaffe, ein 36-Maulschlüssel. Die Polizei untersuchte sie auf Fingerabdrücke und tatsächlich, es waren die von dem lange gesuchten James Klein. Die Polizei stellte ihn noch am selben Tag und er bekam 10 Jahre Knast.

Klaus Kordon "Die Einbahnstrasse"

Ausgangssituation:

  • Ich-Erzähler Charly
  • hat zwei Freunde Herbert und Andi
  • enge Freundschaft, kennen sich lange
  • Inga zieht in die Strasse, kommt in die Klasse der Freunde
  • (Inga ist verschlossen)

Andy freundet sich mit Inga an, wendet sich von den Jungs ab und vernachlässigt die Schule

Veränderung der Figuren

Andy:

  • geht den Freunden aus dem Weg
  • ihm ist egal, ob er sitzen bleibt
  • stiehlt von den Eltern Geld
  • nimmt Drogen
  • hat keinen Willen auszusteigen
  • Gründe
    • mag Inga, er möchte ihr helfen von den Drogen loszukommen
    • Hoffnungslosigkeit

Charly:

  • hat teilweise Wut auf Andy
  • will Andy als Freund nicht verlieren
  • fährt mit Andy mit
  • rettet ihm das Leben
  • Gründe
    • echte Freundschaft
    • sieht Sinn im Leben

Wie gehen Ingas Eltern mit der Drogensucht ihrer Tochter um?

  • Herrn Hoff ist es egal
  • Mutter ist traurig
  • Vater wollte sich nicht kaputt machen lassen

Als Andy am Sonntag nach Hause kam, zeigten wir ihm den Zeitungsausschnitt, er war geschockt, traurig und wütend zugleich. Er sagte zu mir:

Sie ist doch selber daran schuld, warum ist sie nicht mit uns zurückgekommen und hat eine Entziehung gemacht?

Ich antwortete nicht darauf und wir gingen zu Andy nach Hause, weil er mit seinem Vater noch zur Polizei gehen wollte.

Rezension

  • Inhalt(Geschehen, Personen, Ort, Zeit)
  • Wie ist das Buch geschrieben?
  • Autor/Titel/Verlag
  • Buchtyp
  • Warum ist es empfehlenswert? Wo gibt es Kritikpunkte?
  • Für welches Alter empfehlenswert?
  • Umfang/Preis

Rezension zur Einbahnstrasse

Klaus Kordon "Die Einbahnstrasse"

Das Buch ist über den 26-jährigen Charly, der durch seinen Freund immer weiter in Drogenkreise gerät. Klaus Kordon hat sich mit diesem Buch sehr viel Mühe gegeben, es ist umfassend geschrieben und ist für das Alter 14-16 gut geeignet. Es kostet 7,80 DM. Es ist empfehlenswert, weil Jugendliche in diesem Alter oft mit Drogen in Berührung kommen. Es ist ein Jugendroman und hat 96 Seiten.

Geschichte der Werbung

  • Werbung ist an den Handel gebunden
  • erste Werbemittel: menschliche Stimme (antikes Ägypten)
  • mit Entstehung der Schriften auch Werbung in Bild und Schrift (z.B. Tafeln auf denen die Waren aufgelistet waren(später Werbeeinschriften auf Schildern, Mauern)
  • Mittelalter:
    • Marktschreier, Trommler
    • es wurde weniger Werbung gemacht
    • Entwicklung des Buchdruckes, wieder mehr Werbung (Flugblätter, Messekatalog, Werbung in Zeitungen und Zeitschriften)
  • 1860:
    • Inseratenwesen(Entwicklung)
    • Werbeagenturen
    20. Jh:
    • Radio und Fernsehsendungen
    • Internet und Bildschirmtexte

Werbeslogan

1. Nähere Beschreibung de Produktes bzw. des Herstellers

  • Livio- gesund und munter
  • Citroen zx-Golfklasse
  • viel Gefühl für Kaffee

2. Umwandlung von Redewendungen / Wortspiele

  • Genuss von A bis Zott
  • bei uns ist guter Rat nicht teuer
  • AEG - aus Erfahrung gut
  • so hoch das Land - so mild der Kaffee

3. Darstellung von Zusammenhängen

  • Raguletto - weckt den Italiener in dir
  • der Genaral, denn nur was richtig glänzt
  • BMW - Freude am Fahren

4. Reimformen

  • Pfennig-kenn ich
  • Ein Früchtetraum von Ehrmann, keiner macht mich mehr an.
  • keine Sorge, Volksfürsorge
  • mit einem Swiff, den Staub im Griff
  • einmal gepoppt, niemehr gestoppt
  • 1. Kinderüberraschung, immer eine tolle Idee.
  • 2. Waschmaschienen leben länger mit Calgon.
  • 3. Melitta-macht Kaffee zum Genuss.
  • 4. Milka, die zarteste Versuchung seit es Schokolade gibt.
  • 5. Wenn´s um Geld geht Sparkasse.

Ingeborg Bachmann "Reklame"

Montage:

Literarische Texte werden mit außerliterarischen Texten(Schlagzeilen aus der Presse, Reklame usw.) oder mit Zitaten aus anderen literarischen Texten zusammengefügt.

Teiltext 1 (Grundtext) Text dann sinnvoll Teiltext 2 (Reklametext)
Grundstimmung:
Ernst, traurig, will auflockern
und Probleme überspielen
Grundstimmung:
Heiter, fröhlich, will zum Nachdenken anregen

Gottfried Keller "Kleider machen Leute"

Wie der Schneider ist Wie der Goldacher ihn sieht
Äußeres: Pelzmütze, dunkelgrauer Prinz, Mantel mit Samt besetzt, lange schwarze Haare, Schurrbärtchen feiner Herr, Graf, geheimnissvoll
ruhig, schüchtern, zurückhaltend vornehm, feine Manieren
ernst, unglücklich, erschrocken hat Liebeskummer

Film: "Kleider machen Leute"

Was wurde gegenüber dem Text verändert?

  • war zum Anfang noch Schneidergeselle
  • wollte selber Graf sein
  • hatte keinen Schnurrbart und keine langen Haare
  • es taucht ein Puppenspieler auf
  • Bettler
  • mit Kutsche nimmt er Frau mit
  • wollte mehrmals abhauen
  • Puppenspieler sagte zum Kutscher das er Graf ist
  • streitet es ab Graf zu sein
  • am Anfang Kinderkrippe
  • auch noch andere Gäste

Szenisches Gestalten

Wenzel

Was ist denn nur los? Warum gucken die so erstaunt? Was soll ich machen?

Wirt

Das ist aber ein feiner Herr. Habe ich überhaupt genug da um ihm etwas anzubieten?

Wenzel

Ich werde einfach mal herein gehen, aber ich habe doch gar kein Geld.

Wirt

Ich werde ihn erstmal in den Speisesaal bringen und dann fragen was er haben möchte.

Wenzel

Wie hier alles funkelt und glänzt. Ich werde besser abhauen.

Wirt

Wo will er denn hin?Bestimmt auf die Toilette, ich werde ihm den Weg zeigen.

Novelle:

  • Form der erzählenden Dichtung
  • alle Geschehnisse konzentrieren sich auf ein merkwürdiges Ereignis
  • Handlung führt schnell zum Höhepunkt
  • beschränkt sich auf wenige Figuren

Das Hildebrandslied

  • überlieferte Dichtung aus dem 7.Jh.
  • wurde zwischen 810 und 820 von zwei Mönchen aufgeschrieben
  • im Stabreim geschrieben
  • im Mittelpunkt stehen Vater und Sohn
  • Handlung:
    • Vater und Sohn treten sich im Kampf gegenüber
    • Vater ahnt das Gegner sein Sohn ist, Sohn weiß es nicht
    • Vater versucht ihn durch ein Geschenk von Verwandtschaft zu überzeugen
    • Sohn nahm es nicht an, wegen der Mannesehre
    • kämpften gegeneinander
    • ohne Schluss

Walter von der Vogelweide

"Ich saz uf eine steine"

  • denkt über den Sinn des Lebens nach
  • fordert eine harmonische Gesellschaft die Sicherheit und Gerechtigkeit bringt

Leben:

  • als Knappe an Hof des kunstliebenden Herzog in Wien gekommen
  • lernte dort "singen"(vortragen) und "sagen"(dichten)
  • Auseinandersetzung mit seinem Lehrer
  • 1198 verließ er den Hof
  • 20jährige Wanderzeit, erlangte Welt- und Lebenskenntnis
  • 1203: Rückkehr nach Wien mit "Preislied"
  • stammt aus armen Dienstadelsgeschlecht
  • Lebensfreude und Glückserfüllung (in Gedichten)
  • war bei vielen Fürstenhöfen tätig und bei Königen
  • lebte in einfachen Herbergen
  • Erneuerer der höfischen Lyrik
  • besingt aufrecht die liebende Frau
  • politische Dichtung("Ich saz uf eime steine", "Ich hörte ein Wasser diezen")
  • 1220 erhält er einen Hof vom Kaiser

Der abenteuerliche Simpliciissimus

(H.J.Ch.v. Grimmelshausen/- German Schleiffheim von Stulsfort)

Vergleich Vaterhaus - Fürstenpalast

Vaterhaus Fürstenpalast
Dach mit Stroh gedeckt unfruchtbarer Schiefer
Mauern aus Eichenholz aus Ziegelsteinen
Räume innen Schwarz vom Rauch Gemälde
Spinnenweben Tapete
Fenster mit Tuchhanfsamen bespannt Glas
Schafe, Böcke, Säue als Hausdiener Lackaien, Pagen, Stallknechte
In "Rüstkammer": Pflüge, Äxte, Hauen Waffen

Wer ist Simplex?

Er kann nur bis 5 zählen. Er kann mit den Begriffen Vater, Mutter und Kirche nichts anfangen. Findet das Vaterhaus als Palast. Er spielt gerne Sackpfeife. Er kennt sich nicht mit Theologie aus.

Faust

Welche Informationen habt ihr über Faust?

  • Doktor der Theologie
  • begann mit chaldäischen, persischen, arabischen und griechischen Büchern sich zu beschäftigen
  • studiert Medizin, Astrologie und Mathematik
  • geboren in der Nähe von Weimar in ärmlichen Verhältnissen
  • wissbegierig

Faust in der Literatur:

  • Faustsagen
  • Historia des Dr. Faustus
  • J.W. Goethe Faust der Tragödie 1+2

J.W.Goethe "Osterspaziergang" (aus "Faust.der Tragödie erster Teil)

3 Teile:

1. Naturbeschreibung

  • Widersprüchlichkeit:
    • junger Frühling kämpft mit altem Winter "Vom Eise befreit sind Strom und Bäche..."
    • "Der alte Winter in seiner Schwäche"
    • Gewissheit das Frühling gewinnt
    • Personifizierung der Natur

2. Bewohner der Stadt strömen in die Natur

  • befreien sich aus sozialer und geistiger Enge
  • "Auferstehung der Menschen"

3. Verbindung von Mensch und Natur

  • Mensch findet Glück und Freude in Natur
  • Faust wendet sich zum feiernden, lebensfrohem Volk

Heinrich Heine "Die Harzreise" - Gedicht

1. Welche Gedanken und Gefühle bewegen das lyrische Subjekt?

  • mag das Volk mehr als Adel und möchte zu deren Hütten hinauf klettern

2. Einige Strophen gehören eng zusammen. Welche und warum?

  • 3; 4; 5, weil Wiederholungen zu hören sind
  • 1; 2, weil 2.Strophe wie Fortsetzung von erster ist

3. Wodurch erreicht Heine, dass die "Welt der Säle" leblos und die "Welt der Hütten" lebendig wirkt?

  • er beschreibt "Welt der Hütten" als wunderbaren Ort
  • er beschreibt "Welt der Säle" als Ort ohne Herzen

Kopie

1. Welche Einstellung hat der Erzähler zu Göttingen und seinen Bewohnern?

  • findet, dass Stadt doof aussieht und ein graues, altkluges Ansehen hat
  • Leute sind unordentlich
  • findet, dass sie wie Kot am Meer sind

Besuch der Klaustaler Gruben

Welchen positiven Ansatz gestaltet der Erzähler?

  • Menschen strahlen Lebensfreude aus
  • Erzähler wurde freundlich aufgenommen und zeigten Vertrauen zu ihm
  • gemütlich, kleine Häuser in der Natur
  • trotz schwerer Arbeit sind Menschen fröhlich und zufrieden
  • nutzen ihre Freiheit (singen, Geschichten erzählen)

sprachliche Gestaltung:

  • Autorenkommentar

    ...fand ich sehr interessant, und ich muss ausführlich davon berichten.

  • Adjektive

    wahrhaftes, lebendiges Leben

    stillen, unfriedlichen Heimlichkeit

    manches gute Gebet

    gar hübsch

    wackern Leute

  • konzentriert sich auf Einzelheiten

    dunkle, gewöhnlich Stahlbau, weite bis über den Bauch hängende Jacken...

    kleine, häusliche Einrichtung

Heines Naturbeschreibung

  • poesievolle Schilderung
  • weckt eigene Phantasie
  • wird erreicht durch:
    • Personifizierung
    • Vergleich
    • Adjektive
    • Beschreibung von Einzelheiten

Mittel der Kritik

  • Ironie:
    • Gegenteil wird von dem gesagt, was eigentlich gemeint war verhüllte Form des Spotts
  • Satire:
    • Mißstände und Personen werden in komischer Weise kritisiert durch Verspottung und Übertreibung